SV Newroz schlägt Eldagsen

SV Newroz schlägt Eldagsen

Das schwarze Ballett 02.11.2018

 

FC Eldagsen kassiert bei den Galaktischen die erste Saisonniederlage

Dieses Gipfeltreffen hatte einfach alles, auf die berühmte dritte Halbzeit, folgte sogar eine vierte. Aber alles auf Anfang.

Die erste Halbzeit

Vor den Augen von knapp 600 Zuschauern pfiff der Unparteiische die Partie an der „scharfen Ecke“ an. Die Gäste aus Eldagsen begannen stark und wurden prompt belohnt, gleich in der 2. Minute konnte man das 0:1 bejubeln. Eine Flanke konnte der gegnerische Stürmer ohne Bedrängnis einköpfen.
Die erste Aktion war auch mit einer der letzten, denn von nun an übernahmen die Galaktischen das Spielgeschehen und zeigten mit sensationellen Dribblings und starken Ballstafetten, wieso sie eben jenen Titel “Galaktisch“ haben.

In der 25. Minute konnten die Gäste den Druck des SVN nicht mehr standhalten, Roberto Cid-Valdes schickte mit einem Zuckerpass Rezzan Bilmez los. Der Mittelfeldspieler mit der Nummer 21 hatte gegen die ausgepowerten Eldagsener quasi keine Gegenwehr und netzte zum 1:1 Ausgleich ein. Mit dem schmeichelhaften Remis aus Sicht der Gäste ging es in die Katakomben.

Die zweite Halbzeit:

Frisch aus der Kabine raus, machte der SVN da weiter wo sie aufgehört hatten. Louis Garbelmann spielte einen langen Chipball aus dem eigenen 16er (!) zu dem im gegnerischen 16er (!) wartenden Mahdi Biso, dieser nahm den Ball gekonnt an und sorgte dafür, dass der gegnerische Torwart nochmals den Ball aus dem eigenen Netz holen musste.

In der 70. Minute folgte dann die Daseinsberechtigung für den Videobeweis. Nasir Bero soll den Ball mit der Hand berührt haben, besonders seltsam weil er NEBEN dem Strafraum stand. Der Schiedsrichter jedenfalls hatte dieses vermeintliche Handspiel nicht gesehen und verließ sich nach einem Gespräch mit seinem Assistenten auf die Meinung seines Linienrichters. Ärgerlich für den SVN, glücklich für den FCE. Der Elfmeter wurde knapp verwandelt, denn Dominik Grimpe ahnte die Ecke und konnte den Ball noch berühren, aber eben nicht entscheidend von der Linie lenken.

Großer Jubel brach auf der Gästebank aus, der gegnerische Co-Trainer feierte das Tor in Richtung der Newroz-Bank und jubelte mit einem Handschlag in den Ellenbogen. Ein grob unsportliches Verhalten des Co-Trainers, die jedoch die Emotionen des Spiels verdeutlichten und für die sich der Co-Trainer nach dem Spiel auch entschuldigte. Durch jene Aktion wurde jedoch ein hitziges Spiel herbeigeführt, von dem sich beide Vereine haben anstecken lassen.

Luca Könecke hatte wohl immer noch den Kampf von Connor McGregor vor dem geistigen Auge und schlug in der 80. Minute einen SVN-Spieler nieder, der Linienrichter sah diese unsportliche Aktion, welche aus unserer Sicht zurecht mit der roten Karte geahndet wurde.

In dem aggressiv, aber stets von der Spannung lebendem Spiel, konnte letztendlich die besser spielende Mannschaft den letzten entscheiden Impuls setzen. Roberto Cid-Valdes traf im Prinzip mit dem Schlusspfiff zum vielumjubelten 3:2 Siegtreffer.
Alles im einen, ein mehr als hochverdienter Sieg für den SVN.
Der SV Newroz knüpfte an die Leistung vom Schliekum-Spiel an. Fast über die gesamte Spieldauer hatten sie die Kontrolle über die Partie und zeigten wieder, wie man mit konzentriertem Fußball eine Top-Mannschaft zur Weißglut treiben kann.

Die dritte Halbzeit:

Nach dem Spiel wurde jedem Zuschauer klar, dass die Gästemannschaft bislang noch kein einziges Spiel in der laufenden Saison verloren hat, denn anders kann man sich das Verhalten bei einer Niederlage nicht erklären. Uns ist bewusst, dass es schwer ist mit Niederlagen umzugehen, jedoch gehören diese beim Sport dazu. Eine Rudelbildung entstand und ein Spieler der Gastmannschaft sah nach dem Abpfiff ebenfalls die rote Karte, ebenfalls wegen einer Tätlichkeit.
Selten hatte der SVN eine so aggressiv auftretende Mannschaft zu Gast. Die zwei roten Karten belegen die harte Gangart des Gegners.

Die vierte Halbzeit:

Der großartige Schriftsteller Mark Twain sagte mal „Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann“ ,anders können wir uns den kürzlich erschienen Artikel einer immer mehr an Auflagen einbüßenden Lokalzeitung nicht erklären. In dem relativ einseitig geschriebenen Artikel wird versucht, den SVN in ein schlechtes Licht zu rücken, warum auch immer. Doch zwei rote Karten für Eldagsen wegen Tätlichkeiten sprechen dann doch Bände. Unser Tip, Öl ins Feuer zu gießen war und wird auch nie eine schlaue Idee sein.

Und zu der unsportlichen Aussage des Gäste-Trainers ,,Das hat nichts mehr zu tun mit dem was wir wollen(..)hier will ich nicht noch einmal spielen müssen.“ Diese Aussage ist aus unser Sicht nicht bezogen auf dem Wettkampf.

600 Zuschauer werden bestätigen können, dass es trotz der unschönen Tätlichkeiten eines der besten Fußballspiele seit langem war. Wahrscheinlich wären wir auch nicht amüsiert, hätte es uns so bitter getroffen.
Ist nichts außergewöhnliches!

Nach einer Last-Minute-Niederlage will man so schnell nicht zurück zum Ort des Geschehens, man sollte seine Aussagen dennoch mit bedacht wählen. Schließlich hat man als Trainer einer Bezirksliga-Mannschaft eine Vorbildfunktion.

Nichtsdestotrotz wünschen wir dem FCE weiterhin viel Erfolg.

Für das Black Swan Ensemble geht es am Sonntag gegen das Spitzenteam aus Harsum weiter.

#NichtOhneMeinTeam

Hala Newroz / Biji Newroz

SVN

3 : 2

FC Eldagsen

Sonntag, 28. Oktober 2018 · 15:00 Uhr

Bezirksliga Hannover Staffel 4 · 14. Spieltag

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