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Brehme lässt grüßen: das Runde wollte einfach nich

Brehme lässt grüßen: das Runde wollte einfach nicht rein!

Artikel vom 2. Februar 2026

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    Am 12. Spieltag empfingen wir den TSV Mühlenfeld auf heimischem Platz. Schon im Vorfeld war klar, dass sich der TSV defensiv präsentieren würde, dass sie jedoch nicht nur einen, sondern gefühlt gleich drei Busse vor dem eigenen Strafraum parkten, überraschte selbst uns.

    Rund 90 % des Spielgeschehens fand in der Hälfte des TSV statt. Die Gäste beschränkten sich auf vereinzelte Entlastungsangriffe, während das „Schwarze Ballett“ Angriff um Angriff auf das gegnerische Tor rollte. Trotz der massiven Abwehrmauer erspielten wir uns ein Dutzend klarer Torchancen, doch der Ball wollte an diesem Tag einfach nicht über die Linie.

    Der Torhüter des TSV wuchs über sich hinaus, parierte mehrfach glänzend (einmal sogar mit dem Gesicht) und wenn er doch einmal geschlagen war, rettete ein Abwehrspieler auf der Linie. Selbst ein eigener Mitspieler stand uns in einem Moment des Pechs im Weg und verhinderte die verdiente Führung. Es war einer dieser Tage, an denen Andreas Brehme’s legendäres Zitat treffender nicht sein könnte:
    „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“

    Normalerweise halten wir uns mit Kritik an den Unparteiischen zurück. Doch wenn ein klares Foulspiel übersehen wird und im direkten Gegenzug das Gegentor fällt, dürfen auch wir einmal Kritik äußern. Die anschließende Videoanalyse bestätigte mehrere eklatante Fehlentscheidungen.

    Am Ende bleibt jedoch die wichtigste Erkenntnis: Nicht der Schiedsrichtergespann oder der TSV Mühlenfeld haben uns geschlagen; wir haben uns selbst geschlagen. Wer vorne die Chancen nicht nutzt, darf sich am Ende nicht wundern, wenn die Punkte an den Gegner gehen.

    Nun gilt es, die Lehren aus diesem Spiel zu ziehen, die Chancen konsequenter zu verwerten und im nächsten Spiel wieder zu zeigen, wofür SV Newroz Hildesheim steht!

    Hala Newroz / Biji Newroz